Backstage beim SSB – Tag 1

Huhu Partyraketen :)

Ein ganzes Jahr haben wir darauf gewartet – Sputnik Spring Break! Ich habe ein kleines Jubiläum gefeiert, ich durfte nämlich zum 5.Mal dabei sein. Und wenn ihr jetzt denkt, dass ich dort gezeltet habe – ähm… Nein!

Ich bin die Art von Frau, die rumningelt, wenn sie keine ordentliche Dusche und kein bequemes Bett hat. Wenn ich dann noch auf ein Dixiklo gehen muss ist es gleich vorbei. Nee, nee, nee – nicht mit mir. #tussi

Da wir nur 30 Minuten von der Halbinsel Pouch entfernt wohnen, fahren wir einfach immer jeden Tag hin und wieder zurück. Ist zwar ein bisschen nervig, aber so entgehen wir der Gefahr, dass ein Besoffener auf unser Zelt kotzt.

Freitagabend, 22Uhr, der Jutebeutel ist gepackt und ab geht die Luzie.

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Als Erstes musst man an den VIP Check-in-Schalter um die Bändchen abzuholen und danach fährt man mit seiner Durchfahrtsgenehmigung über das Festivalgelände zum Backstagebereich. Das kann schon mal DSC01372eine Weile dauern, weil die Festivalbesucher natürlich überall rumhüpfen oder vor dem Auto tanzen.

 

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Nachdem wir dann irgendwo unser Auto geparkt haben, sind wir eine Runde über das Festivalgelände gelaufen. Man trifft auf fröhliche Partypeople, die teilweise in verrückten Tierkostümen oder Bananenoutfits über das Festival rennen, flanieren, springen, tanzen, laufen, torkeln, stürzen.

 

Danach ging es zur Clubstage – dort haben Raumakustik aufgelegt. Und falls ihr euch jetzt denkt, Backstage ist alles total toll und überall ist ein roter Teppich ausgerollt. HA! Man läuft über unebenes Gelände (wenn es regnet versinkt man im Schlamm), gern übersieht man auch mal ein Loch im Gras, weil es so dunkel ist und man stürzt dann hollywoodreif zu Boden oder man läuft gegen einen Spanngurt von den Zelten – alles schon erlebt.

Wenn man diese Gefahren hinter sich gelassen hat und endlich den Eingang erreicht, freut man sich ungemein, dass dieser direkt neben den Dixis ist. Total VIP, oder? ;)

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Nachdem wir unsere DJ-Freunde gefunden und uns alle herzlich gedrückt haben, kommt DIE Frage, die ausnahmslos jeder DJ stellt, der auf dem Festival spielt: „Und wie war’s bei dir?“ Dann wird kurz darüber philosophiert wie es letztes Jahr war und wie es bei den Anderen war oder noch wird. Diese DJ’s sind schon ein lustiges Völkchen.

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In der Zwischenzeit steht man als DJ-Freundin daneben und denkt sich: So, und nun? Zum Glück gibt es die Securitys und Stage Manager, die einen immer auf Trab halten. Denn man wird immer irgendwo runtergescheucht oder muss zur Seite gehen oder man wird gefragt: „Zu wem gehörst du hier eigentlich? Zeig mal dein Bändchen!“ oder, oder, oder. Man sollte sich niemals von seinem „Artist“ entfernen, denn nur in dieser Bändchenkombination bist du unverwundbar.

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Wie oft mich schon Securitys angeschrien haben, dass ich mich von der Bühne entfernen soll und überhaupt: Was willst du eigentlich hier? – Ähm, sorry. Aber mein Freund spielt gerade dort. – Ist mir doch egal, mach hier Platz. – Äh, nö!

Naja, die Jungs machen ja auch nur ihren Job und als DJ-Freundin bist du eben nur das Anhängsel und hast eigentlich gar nichts zu melden. Wenigstens waren die Friendbändchen dieses Jahr rosa. Immerhin.

Und dann gibt es aber auf Festivals noch so nette Menschen wie Steven von Kein Bock auf Fratzen und Benny von Erwischt.org und Freshguide. Die beiden haben mir mit einer Engelsgeduld erklärt wie man Fotos mit meiner Canon Kamera macht. Danke Jungs. :)

Erklär DAS erstmal einer Blondine. Da gibts ja tausend Knöpfe und hundert verschiedene Einstellungen. Beim iPhone ist das ja nur ein Klick.

Es wurde immer später und mein Freund und sein DJ-Kollege haben um 4:15 auf der Electronic Stage gespielt. In das Zelt passen circa 3000 Feierwütige rein. Ich finde diesen Blick vom Pult ja jedes Jahr auf’s Neue einfach toll – wie die ganzen Leute ihre Arme in die Luft werfen, klatschen, pfeifen, schreien und im Takt tanzen.

Wenn ich wüsste, dass mich gleich so ein cooles Partyvolk erwartet, würde ich mir ja erstmal einkackern vor Angst. Stell dir mal vor es ist Stromausfall oder du drückst einen falschen Knopf? Aber die Jungs machen das ja nicht erst seit gestern. :)

Hier habe ich ein paar Eindrücke vom Gig von Reche & Recall für euch festgehalten (Ich kann ja jetzt Fotos machen – haha.) Inklusive der ganzen Technik, die Backstage überall steht. Ihr müsst euch mal vorstellen wie viele Leute dort rumwuseln. Securitys, Licht- und Tonmenschen, Stage Manager, die Leute, die das alles aufbauen und wieder abbauen. Crazy.

 

Und bevor wir nach Hause gefahren sind, gab es noch Frühstück von meiner Partyfreundin – lecker Schnittchen und Kekse. Toll, wie immer <3

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Wir sehen uns am Mittwoch zum zweiten Teil. Bis dahin wünsche ich euch noch einen vantastiquen Pfingstmontag. :)

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