Hallo Raketen,

es ist ja nun nicht immer alles nur Pommes und Disco. Lasst uns mal ein bisschen tiefgründiger werden. Was wäre ein Leben ohne Familie und Freunde? Wobei – machen wir uns nichts vor – die besten Freunde auch Familie sind.

Freundschaft – eine Seele in zwei Körpern. Der Spruch ist leider nicht von mir, sehe ich aber auch so.

Ich bin mir dessen gestern wieder einmal bewusst geworden. Das Wochenende war ziemlich hart. Freitag whoop whoop. Samstag olé olé und Sonntag natürlich auch. Eigentlich kann ich ja nicht so mit Menschen und mit viele Frauen auf einem Haufen erst recht nicht. Aber wenn es DIE Richtigen sind, dann ertrag ich sie sogar 3 Tage am Stück. Als wir jedenfalls gestern Nacht vom Open Air zurück gefahren sind und wieder jede in ihrer Wohnung angekommen ist, mussten wir uns nach 3 Tagen quatschen auch noch Sprachnotizen schicken. Ernsthaft, ey? Wir haben uns gerade von 13- 23 Uhr gesehen. Man möchte meinen, dass da Zeit genug war um sich auszutauschen. Aber irgendwas ist ja immer.

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Wenn ich so die letzten 10 Jahre Revue passieren lasse, dann muss ich mir eingestehen, dass ich gerade wieder 16 bin und nichts lieber mache als mit der Clique abzuhängen (das hat man früher gesagt – ist jetzt aber out, oder?). Ich habe mich quasi einmal im Kreis gedreht und bin momentan nochmal in der Pubertät. Ist das jetzt gut oder schlecht?

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Damals hingen wir im Jugendclub ab, heute auf Open Airs oder in Bars. Damals hab ich schon getrunken, heute immernoch – nur eben besseren Stoff und nicht dieses Kopfschmerzwasser. Damals war ich die ganze Nacht unterwegs, jetzt auch noch. Es fühlt sich altbekannt an. Nur die 10 Jahre Erfahrung mehr auf’m Buckel macht vieles einfacher. Aber trotzdem ist es die Pubertät 2.0 !

So richtig weiß ich noch nicht wie ich das finden soll. Die letzten Jahre habe ich mir eingeredet, dass ich gern ein Haus und Kind hätte. Tja. Pustekuchen. Ich war auf Pärchendates und habe mit Freunden zuhause gekocht. Jetzt schneide ich uns maximal eine Limette für die Cuba Libres auf. Ist beides schön. Aber man muss es eh immer so nehmen wie es kommt. Mir bleibt ja gar nichts anderes übrig.

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Wisst ihr noch wie vor ein paar Jahren alle diesen Text von Julia Engelmann gehyped haben? Ich hab mich immer gefragt – warum? Denn ich lebe mein Leben. Aber so richtig! Ich habe später mal viele Geschichten zu erzählen und bleibe oft wach bis die Wolken wieder lila sind. Und das Wichtigste ist, dass man das mit Menschen an seiner Seite tut, die man liebt. Das war vor 10 Jahren so und das ist es jetzt immernoch! Es gibt Dinge, die ändern sich nie..

Habt einen vantastiquen Sonntag mit euren Liebsten. <3

Eure Sophie

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