Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Hallo Raketen,

gestern war ich bei einem Konzert – „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Darauf habe ich mich schon seit Wochen gefreut wie ein kleines Kind.

Erstaunlich war, dass sich wohl auch viele Erwachsene darauf gefreut haben, denn es gab erstaunlich viele Leute in meinem Alter und der Rest waren Muttis und Omas. Ich hätte gedacht, dass auch ein paar kleine Prinzessinnen mit rosa Kleid im Publikum sitzen.

Aber die sind vielleicht noch nicht so weit wie ich damals. Ich muss gestehen, dass ich jede Szene mitsprechen und wenn es darauf ankommen würde, auch mitspielen könnte. Kein Problem. Das habe ich drauf.

img_2536

Dieser Film ist einfach so wunderschön und gehört in jede Adventszeit. Ich nehme an, ihr sitzt jetzt nickend vor euren Computern und Handys. Während der Vorstellung wurde der Film gezeigt und das Orchester hat die Musik dazu gespielt. Gänsehautfeeling von der ersten Sekunde an.

Ich saß dann also 90 Minuten dort und habe mitgesummt, mitgesprochen und gegrinst wie verrückt. Ich habe über Tochter Kleinröschen gelacht, die Stiefmutter gehasst, gesehen wie der Raubvogel von rechts einfach in’s Bild geworfen wird und wie kleine Schneehaufen aufgebaut wurden damit das kleine Aschenbrödel auf ihr Pferd steigen kann. Das sieht man ungefähr, wenn man den Film das 934.Mal schaut.

img_2538 img_2540

Ich möchte auch gerne ein Krönchen und ein rosa Glitzerkleid haben. Und gegen Zaubernüsse hätte ich ansich auch nichts einzuwenden. Aber machen wir uns nichts vor, leider ist nicht alles wie im Märchen. Wenn du im wahren Leben nachts eine Treppe hinunter rennst und einen Schuh verlierst, dann bist du nicht Aschenbrödel sondern hackevoll und stürtzt wahrscheinlich gerade aus einem Club.

Fazit: Ich fande es wunderschön und ich frage mich wie ich jemals wieder zu Weihnachten bei meiner Familie auf der Couch liegen soll und den Film schauen kann OHNE, dass das Orchester dazu spielt. Aber ok, ich sehe ein, dass das Wohnzimmer meiner Oma dafür vielleicht einen Hauch zu klein ist. Aber schön wär’s.

Ich habe mich für 90 Minuten auch wie eine Prinzessin gefühlt. Und welche Frau wünscht sich nicht so einen schönen Prinzen, der mit ihr in den Sonnenuntergang reitet. Aber sind wir realistisch – man wird älter und bevorzugt irgendwann den Prinzen, der einen nicht auf dem Pferd sondern im schwarzen Benz abholt. Aber hey, Märchen ist Märchen.

img_2541

vantastique Grüße

Eure Sophie