Musik an. Welt aus.

Hallo Raketen!

„Weist du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn’s so richtig Scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“

Da hat der Floyd aus dem Film „Absolute Giganten“ aber mal sowas von recht!

Die Musik ist in meinem Alltag so extrem integriert, dass ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen könnte…

Ich stehe auf und mache im Bad das Radio an, auf dem Weg zur Arbeit habe ich Kopfhörer drin und höre etwas langsame Musik zum Wachwerden, auf Arbeit angekommen schalte ich das Radio ein. Und bitte bloß kein ‚Energy‘ oder ‚Sputnik‘- aus dem Alter bin ich sowas von raus. Dort nervt mich einfach jedes Lied und die „fetzigen“ Sprüche der Moderatoren.

Mittlerweile bin ich eher so der Radio-Sachsen-Typ. Dort wird der Bärbel von ihren Enkeln zum 70.Geburtstag gratuliert und es gibt Tipps wie man seine Pflanzen richtig überwintert und es wird nicht alle 5 Minuten David Guetta gespielt – finde ich persönlich viel besser. Übrigens – Happy Birthday, Bärbel.

Auf dem Heimweg mache ich meine Feierabend-Playlist auf dem Handy an und düse mit dem Rad gut gelaunt nach Hause. Wie oft es mir schon passiert ist, dass ich laut mitgesungen habe ohne es zu merken möchte ich nicht erwähnen.

Die Genres, die ich so höre sind wirklich sehr breit gefächert. Zum Putzen höre ich am liebsten etwas rockiges, z.B. Donuts oder Sum41. Unter der Dusche singe ich gerne zu Seeed mit. Zum Schreiben höre ich Klassik. Am Wochenende wird zu Drum ‚n‘ Bass und Techno getanzt. Und mit meinen Mädels eskaliere ich gern zu Disneyliedern und Britney Spears.

Und manchmal, meist wenn ich an hektischen Orten unterwegs bin – wie z.B. am Flughafen oder Hauptbahnhof höre ich gern langsame Musik um mich von der Außenwelt ein wenig abzuschotten und nur für mich zu sein. Es ist wie ein Entfliehen aus dieser stressigen Welt, zurück in meine eigene kleine Welt. Dort ist man sicher und hat seine Ruhe.

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Alles ist so viel einfacher mit Musik. Sie beruhigt mich, sie macht mich nachdenklich, sie bringt mich zum Lächeln. Das alles kann nur Musik. Ich verbinde so viele Momente mit bestimmten Liedern. Und wenn man das Lied dann wieder hört, dann denkt man automatisch an diesen einen Moment. Und somit bleibt er für immer unvergessen.

Music on. World off.

Ich wünsche euch einen vantastiquen April.

Eure Sophie

 

Dieser Artikel ist in meiner Freshguide Kolumne erschienen.